Über die Abschaffung der endlichen Linie – Zeichnungen von Susanne Haun
Bisher hatte ich wenig Zeit und ehrlich gesagt auch wenig Interesse und Lust, mich mit dem Futurismus zu beschäftigen.
Ich dachte immer, alles was Kunst ist, interessiert mich. Aber ich stelle fest, dass ich mich durch die Biografie des Boccioni und durch den Futurismus quälen muss.
Erinnert ihr euch noch? Seht hier meinen Artikel dazu. Ich wollte ein Referat über “Zeit als plastisches Konzept im Futurismus: Umberto Boccioni“ schreiben.
Mir gefällt, dass Boccioni eine Zeit lang in Forlí wohnte. Das liegt in der Emilia-Romagna und genau dort werde ich dieses Jahr zwei Wochen verbringen. Die Emilia Romagna liegt unter der Toskana und geht bis zur Adria.
Umberto Boccioni schrieb 1912 in Mailand sein “Technisches Manifest der futuristischen Plastik“.
Ich mag folgende Forderung daraus und überlege, was ich daraus für meine Arbeiten ziehe:
“Werfen wir also alles über den Haufen und proklamieren wir die absolute und vollständige Abschaffung der endlichen Linie und der in sich geschlossenen Statue. Reissen wir die Figur auf und schliessen wir die Umgebung in sie ein.” U.Boccioni
So habe ich mir heute die Aufgabe gestellt, die Stiefmütterchen auf meinem Balkon in einer Linie, ohne abzusetzen zu zeichnen. Ein kleines Blatt der Größe 10 x 10 cm ist gut in einer Linie zu füllen. Es ist anstengend, weil das gewohnte Denken durchbrochen wird. Aber wenn “der Groschen gefallen ist” funktioniert es gut. Also habe ich ein 20 x 50 cm großes Blatt genommen und die Stiefmütterchen ohne den Stift abzusetzen in Reihe gezeichnet. Das war schon schwieriger aber es geht auch.
Mir gefallen die lebendigen, unendlichen Stiefmütterchen!
- Die unendliche Linie im Stiefmütterchen (c) Skizze von Susanne Haun
- Die unendliche Linie im Stiefmütterchen (c) Skizze von Susanne Haun
- Die unendliche Linie im Stiefmütterchen (c) Skizze von Susanne Haun
- Die unendliche Linie im Stiefmütterchen (c) Skizze von Susanne Haun
- Die unendliche Linie im Stiefmütterchen (c) Skizze von Susanne Haun
- Die unendliche Linie in Weiterführung 20 x 50 cm (c) Susanne Haun
Über die Abschaffung der endlichen Linie – Zeichnungen von Susanne Haun
Den Musen ein Heim – Zeichnungen und Skizzen von Susanne Haun
An der Fassade des Deutschen Schauspielhaus in Hamburg seht:
“Der Kunst eine Staette – den Musen ein Heim”.
Wir trafen uns gestern vor dem Theater in Hamburg um weiter zu unserem Arbeitsbrunch zum Thema Sternzeichen (siehe hier) zu gehen. Ich war eine halbe Stunde zu früh vor Ort und konnte so noch zwei Skizzen der Figurengruppen auf dem Dach des Theaters skizzieren.
Aber früh aufgestanden bin ich für die Skulptur Maman. In der Hamburger Kunsthalle läuft auch gerade eine Ausstellung von Louise Bourgeois. Vor der Kunsthalle steht die Skulptur “Maman” von ihr, die mich sehr beeindruckte. Bourgeois Mutter war Weberin und Maman ist eine Hommage an ihre Mutter, die als Tapisserie arbeitet. So wie eine Spinne ihr Netz immer wieder neu spinnen muss, so mußte ihre Mutter immer wieder die Bilder neu wirken. Ich wäre sehr gerne in die Ausstellung gegangen aber leider hat dafür die Zeit nicht gereicht.
- Kunsthalle Hamburg (c) Foto von Susanne Haun
- Maman von Luise Bourgeuise Hamburg (c) Foto von Susanne Haun
- Maman von Luise Bourgeuise Hamburg (c) Foto von Susanne Haun
- Deutsches Schauspielhaus Hamburg (c) Foto von Susanne Haun
- Skizze Deutsches Schauspielhaus Hamburg (c) Susanne Haun
- Skizze Deutsches Schauspielhaus Hamburg (c) Susanne Haun
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Den Musen ein Heim – Zeichnungen und Skizzen von Susanne Haun
Knabe mit Gans oder Ganswürger – Zeichnungen von Susanne Haun
In der Abguss Sammlung Berlin findet der Besucher auch den Knaben mit Gans, den sogenannten Ganswürger.
Der Knabe würgt die Gans, so dass diese nicht fortlaufen kann, vielleicht ist es auch nur die Art des Knaben, der Gans Zuneigung zu bekunden. Die Skulptur ist eine der circa 2000 Abgüsse griechischer und römischer Skulpturen in der Berliner Abguss Sammlung Antiker Plastik. Was ich am sogenannten Ganswürger am meisten mag, ist dass ich ihn von allen Seiten betrachten und zeichnen kann. Das ist eine Herausforderung. Das Original ist in Bronze und wurde in einer römischen Villa gefunden. Die Plastik diente als Teil eines Brunnens, aus dem Mund der Gans trat Wasser aus.
Eine andere Skulptur, die ich sehr mag, ist die sogenannte Knöchelspielerin…. sie spielt allerdings nicht mit ihren Fußknöcheln, wie ihr das von meinen Fotos denken könntet, nein, sie schmeißt so etwas wie ein Orakel. Trotzdem mag ich ihre Füße sehr, sie liegen so anmutig neben ihr.
Am 18.3.2012 halte ich einen Portraitkurs, der aus zwei Teilen besteht. Wir treffen uns um 10 Uhr bei mir im Atelier und besprechen von 10 bis ca. 13 Uhr grundsätzliches zur Portraitkunst. Danach machen wir uns gemeinsam auf in die Berliner Abguss Sammlung, um dort das Gelernte zu vertiefen und nutzen gemeinsam die Öffnungszeit der Abguss Sammlung von 14 bis 17 Uhr.
Bei den ca. 2.000 Abgüssen findet jeder Schüler ein im liebes und geeignetes Modell. Das Schönste an den Modellen der Abguss Sammlung ist, dass sie sehr still halten und auch nicht schimpfen, wenn keine Ähnlichkeit zwischen ihnen und der Zeichnung besteht.
Die Kosten pro Person für den Kurs inklusive Material betragen 80 Euro. Anmeldung unter info@susannehaun.de . Mehr zum Kursprogramm erfahrt ihr hier.
- Gänsewürger Version 1 Tusche auf Bütten 23 x 31 cm (c) Zeichnung von Susanen Haun
- Gänsewürger Version 2 Tusche auf Bütten 23 x 31 cm (c) Zeichnung von Susanen Haun
- Gänsewürger in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Köpfe in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Köpfe in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Köpfe in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Agrippina Minor in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Aphrodite in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Köpfe in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Die Knöchel der sog. Knöchelspielerin in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- Sog. Knöchelspielerin in der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
- In der Abguss Sammlung Berlin (c) Foto von Susanen Haun
Knabe mit Gans oder Ganswürger – Zeichnungen von Susanne Haun
Die Figuren am Gendarmenmarkt – Zeichnungen von Susanne Haun
Die Figuren des deutschen Doms auf dem Gendarmenmarkt zählen zu den bedeutendesten im deutschen protestantischen Kirchenbau des 18. Jahrhunderts.
Gestern war es klirrend kalt mit strahlend blauem Himmel in Berlin und so waren die Figuren und Reliefs des französichen und deutschen Doms am Gendarmenmarkt gestochen scharf zu sehen und es machte mir trotz der Kälte Freude, kleine Skizzen zu erstellen.
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Das Vorbild für die beiden Kuppelbauten auf dem Gendarmenmarkt sind die beiden Kirchen auf der Piazza del Popolo in Rom.
Die Kuppelbauten auf dem Gendarmenmarkt haben keine Funktion, Friedrich II war nie in Rom oder London wollte aber in seiner Stadt auch gerne Kuppelbauten betrachten. Die Namen Deutscher und Französischer Dom beruhen auf ein Missverständnis der Berliner; sie Übertrugen das französische Wort für Dôme = Kuppel auf die Bauwerke. Eigentlich bedeutet Dom herausragender Kirchenbau, aber das sind die beiden Häuser am Gendarmenmarkt nicht.
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Mir habe besonders die kahlen Bäume gefallen, die so gute Ausblicke auf die Figuren zuliessen. Im Sommer ist die Sonne so gleissend, dass ich die Linien nicht erkennen kann, außerdem wirft das Laub dann unliebsame Schatten. Gestern war das perfekte Licht am Gendarmenmarkt !
Die Zeichnungen habe ich in eines meiner A6 Hahnemühle Scetchbook (siehe hier) gesetzt. Dieses Buch hat bei der Creativworld den 3. Platz als kreatives Produkt des Jahres gewonnen (siehe hier). Ich mag die kleinen Scetchbook besonders, weil sie in jede Tasche passen und so schön leicht sind! Ich schrieb schon einmal hier davon.
- Berlin Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Die Figuren am Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Schauspielhaus am Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Französischer Dom am Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun (2)
- Die Figuren am Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Die Figuren am Gendarmenmarkt (c) Foto von Susanne Haun
- Die Figuren am Gendarmenmarkt (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die Figuren am Gendarmenmarkt (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Die Figuren am Gendarmenmarkt (c) Zeichnung von Susanne Haun
Die Figuren am Gendarmenmarkt- Zeichnungen von Susanne Haun
Ein Bummel durch Freiburgs Innenstadt – Skizzen von Susanne Haun
Gestern habe ich mein Füllerproblem gelöst – ich zeichne jetzt mit KawecoSport.
Die Füller von Rotring werden anscheinend nicht mehr hergestellt, schade, ich habe sehr gerne mit diesem Füller gezeichnet. Über die Bezeichnung KawecoSport kann ich mich schon ein wenig amüsieren, denn es hört sich wie nach einem kleinen roten Kabriolett an.
Es lohnt sich durch die Freiburger Innenstadt zu bummeln. Besonders haben mich die vielen Skulpturen am Freiburger Münster interessiert. Die Zeit hat nicht gereicht, alle genau zu betrachten aber eine Auswahl konnte ich schon aufnehmen. Auch konnte ich einige Skizzen von meinem Bummel fertigen.
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- Häuserfassade vom Gymnasium in der Nähe vom Holzmarkt – Skizze von Susanne Haun
- Blumenladendeko in Freiburg – Skizze von Susanne Haun
- Schaufenster geradeüber des Münsters in Freiburg – Skizze von Susanne Haun
- Meine Handtasche ist gefüllt mit Stiften, aber es fehlte noch ein neuer guter Füller – Foto von Susanne Haun
- Gut und Böse entdeckt am Freiburger Münster – Foto von Susanne Haun
- Grausige Szenen am Eingangsportal des Freiburger Münsters – Foto von Susanne Haun
- Mir gefällt das Portal des Freiburger Münsters – Foto von Susanne Haun
- Mir gefällt das Portal des Freiburger Münsters – Foto von Susanne Haun
- Es gibt so viel zu entdecken am Freiburger Münster – Foto von Susanne Haun
Von Führungsqualitäten und noch einer Säulenträgerin – Zeichnung von Susanne Haun
Morgens nach dem Lesen der Online-Nachrichten stöbere ich manchmal im Netz herum und entdecke dieses oder jenes.
Neulich las ich in der Existenzielle einen Beitrag über Führungsqualitäten bei Frauen und dem Aroganzprinzip, den ich sehr interesant empfand.
Ist es nicht so, dass die Frauen erst seit den 60ziger Jahren, also seit es die Pille gibt, selber UNBESCHWERT bestimmen können, ob sie Karriere machen wollen oder nicht? Das ist dann erst seit ca. 50 Jahre.

Frauen- und Männersäule Stuckfassade Kreuzberg - Zeichnung von Susanne Haun - 2 teilig 40 x 20 cm - Tusche auf Bütten
Aber Feldherren gibt es schon solange es die Menschheit gibt und so hat die Evolution viel Zeit gehabt, das Feldherren-Führungs-Verhalten und dazugehörige Strategien zu entwickeln. Ich glaube inzwischen nicht, dass Frauen dasselbe Führungsverhalten an den Tag legen müssen. Spontan glaubte ich, dass es absolut notwendig ist, einen männlichen Führungsstiel an den Tag zu legen, um Erfolg zu haben. Aber nach 14täglichen Nachdenken bin ich zu einem anderen Ergebnis gekommen.
Ich denke, dass überall, wo man weiterkommen möchte auch Kreativität gefragt ist – das ist im Führungsstiel bei Mann und Frau gleich. Ein guter Hahnenkämpfer muss kein guter Chef sein, ich denke, dazu gehört mehr.
Gezeichnet habe ich heute nochmals den Stuck des Hauses in der Arndtstraße in Kreuzberg – die Männer- und Frauensäule beim Stuck passen irgendwie zum Thema
Fassaden in Berlin/Kreuzberg – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun
Gestern Vormittag habe ich mich mit der Wahl-Dänin Annette Falk Lund in Berlin-Kreuzberg getroffen.
Sie zeigt dort im “VON Raum” ihre Arbeiten und es lohnt sich hinzugehen.
Annette und ich tranken Kaffee, quatschten und lachten unter anderem über meinen Hang zur Übertreibung. Dabei tauschten wir ein dänisches Sprichwort aus, was ich jetzt immer parat haben werde, wenn ich wieder mal ”maßlos überteibe”:
Und da ich schon mal in der Nähe war, bin ich auch noch die Bergmanstraße und den Mehringdamm ein wenig heruntergeschlendert. Aber schon in der Arndtstraße hat mich ein frisch renoviertes Haus besonders fasziniert und ich holte sofort mein Skizzenbuch heraus.
Säulenträger habe ich schon oft gezeichnet. Ich habe sie heute extra in die Kategorie “Säulenträger” zusammengefaßt (seht hier). Ist es nicht bemerkenswert, wie sie ein ganzes Gebäude zu halten scheinen?
- Skizze von der weiblichen rechten Säulenträgerin von Susanne Haun
- Skizze von dem männlichen linken Säulenträger von Susanne Haun
- 2. Skizze von der weiblichen rechten Säulenträgerin von Susanne Haun
- Haltungsstudie der Säulenträger von Susanne Haun
- Deutsch – Dänische – Sprichwort – Geschrieben von Susanne Haun und Annette Falk Lund
- Fassade in der Arndtstr. – Zeichnung von Susanne Haun – 17 x 22 cm – Tusche auf Bütten
- In den Kreuzberger Straßen – Foto von Susanne Haun
- Annette Falklund in der Tür vor ihrer Ausstellung – Foto von Susanne Haun
- Annette Falklund und ich beim Kaffee in der Bergmannstr. – Foto von Susanne Haun
- Fassade in der Arndtstraße – Foto von Susanne Haun
- Fassade in der Arndtstraße – Foto von Susanne Haun
- Fassade in der Arndtstraße – Foto von Susanne Haun
- In der Bergmannstr. – Foto von Susanne Haun
- Berlin – Mehringdamm Schafensterbummel – Foto von Susanne Haun
- Berlin – Mehringdamm am Straßenrand – Foto von Susanne Haun
- Berlin – Mehringdamm Schaufensterbummel – Foto von Susanne Haun
- Berlin – Mehringdamm am Straßenrand – Foto von Susanne Haun
- Damen und Herren – Foto von Susanne Haun
- Lecker Eis – Foto von Susanne Haun
- Mehringdamm Ecke Gneisenaustraße – Foto von Susanne Haun
- Herren – Foto von Susanne Haun
- Vegerarisch – Foto von Susanne Haun
- Und eine echte Berliner Currywurst – Foto von Susanne Haun
- Wieder an der U-Bahn – Foto von Susanne Haun
Wassermann – Zeichnung von Susanne Haun
Beim Wassermann denke ich natürlich an Neptun und Poseidon.
Diese imposanten Herren mit ihren Mistgabeln gefallen mir sehr gut und sie bieten mir natürlich viel zum Malen. Vor kurzem habe ich mit Roswitha Geisler über Wasserfrauen gequatscht. Die müsse es doch auch geben oder sind die dann die Meerjungfrauen?
Wir haben in Berlin den Neptunbrunnen. Schon oft habe ich davor gesessen und ihn betrachtet. Mein dritter Wassermann ist von ihm Inspiriert. Der Brunnen beherbergt auch viele Wasserfrauen! Oft habe ich sie schon gezeichnet … Ich habe euch die Zeichnungenvom Juli 2004 vom Neptunbrunnen von mir herausgesucht.
Da habe ich mich das erste mal mit ihm beschäftigt.
Weitere Sternzeichen von mir könnt ihr hier sehen.
- Wassermann Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Wassermann Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- Wassermann Version 3 – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten
- 2004 – Neptunbrunnen – Susanne Haun – 70 x 25 cm – Acryl und Ölkreide auf Tonkarton
- 2004 – Neptunbrunnen – Susanne Haun – 70 x 25 cm – Acryl und Ölkreide auf Tonkarton
- 2004 – Neptunbrunnen – Susanne Haun – 70 x 25 cm – Acryl und Ölkreide auf Tonkarton
- 2004 – Neptunbrunnen – Susanne Haun – 70 x 25 cm – Acryl und Ölkreide auf Tonkarton
- 2004 – Neptunbrunnen – Susanne Haun – 70 x 25 cm – Acryl und Ölkreide auf Tonkarton
- 2004 – Neptunbrunnen – Susanne Haun – 70 x 25 cm – Acryl und Ölkreide auf Tonkarton
- Neptunbrunnen Berlin 2004 – Foto von Susanne Haun
- Neptunbrunnen Berlin 2004 – Foto von Susanne Haun
- Neptunbrunnen Berlin 2004 – Foto von Susanne Haun
Wer Lust hat, kann hier zu unserer dritten Blogparade gelangen:
“Braucht Kunst eine Handwerkliche Grundlage?” fragt Oliver Kohls in seinem Blog
Kompasse weisen den Weg – Zeichnungen von Susanne Haun
Kompasse weisen uns den Weg, sie sagen, wo Norden ist.
Sie sagen uns nicht, ob wir gerade nach Norden oder nach Süden gehen sollen. Wäre das doch so einfach im Leben! Ich habe wieder in meinem Max Beckmann Buch gelesen und manchmal denke ich, das Buch hat etwas von einem Horoskop.
Beckmann schreibt 1938 nicht ohne Sinn von Humor, den ich bisher bei ihm noch nicht feststellte:
„Das Leben ist immerhin schwierig, ich glaube diese Neuigkeit dürfte nun doch allgemein bekannt sein. Diesen Schwierigkeiten mich einigermaßen zu entziehen, übe ich den reizenden Beruf eines Malers aus. Ich gebe zu, es gibt einträglichere Methoden, um den sogenannten Schwierigkeiten des Lebens zu entgehen.“
Ich habe mich in den letzten beiden Tagen mit den Windrosen der Kompasse beschäftigt. Dabei habe ich für die Himmelsrichtungen den Schrifttyp Vivaldi verwendet. Er ist so schön schnörkelig. Dann hatte ich vor, die 4 Elemente in die Windrose zu zeichnen – Luft, Erde, Feuer, Wasser. Aber vom Motiv möchte ich nicht Himmel, Erde etc. zeichnen — ich kennzeichne die Elemente durch die Farbe.
Rot für Feuer, in der Mitte eine rote Feuerblume.
Blau für Wasser, in der Mitte die Venus aus kühlem blauem Marmor!
Die April Ausgabe vom Art & Graphic Magazine ist erschienen. Im Sonderbeitrag über Malkurse ist ein Artikel von mir erschienen:
“Drei Tage in der Druckwerkstatt K-02 mit Andreas Mattern”
Ihr könnt die Art & Graphic hier bestellen.
Gibt es noch jemanden, der noch nicht auf Andreas provokante Frage:
“Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten?” geantwortet hat?
Unter allen Antwortern gibt es eine Radierung von Andreas zu gewinnen.
Hier geht es zur Frage auf Andreas Blog.
- Windrose Feuer – Zeichnung von Susanne Haun – 25 x 25 cm – Tusche auf Bütten
- Windrose Wasser – Zeichnung von Susanne Haun – 25 x 25 cm – Tusche auf Bütten
- Artikel Susanne Haun in Art & Graphic magazin Nr. 35 April 2011
Die Schlangenbeschwörerin oder wo wendet sich die Kunst hin – Zeichnung von Susanne Haun
An so trüben Sonntagen wie diesen schaue ich mir gerne Fotos auf meinem Rechner an. Letztes Jahr im Mai war ich in der Toskana (seht hier die Berichte darüber).
Heute haben es mir die Fotos vom Fonte Gaia in Siena angetan und ich zeichnete eine der Brunnenskulpturen, die Schlangenbeschwörerin. Der Brunnen wurde Anfang 1400 gebaut und stellt die Gründungsgeschichte der Stadt Siena dar.
In der neuen art (Februar 2011) wird die Frage aufgeworfen, ob die Kunst wieder religiös wird.
Im Artikel von Gerhard Mack sagt dieser: “Dass Künstlerinnen und Künstler sich seit geraumer Zeit dafür interessieren, welche Lebenswelt Religionen schaffen, (…) hat einmal damit zu tun, dass die zeitgenössische Kunst sich in den achtziger Jahren wieder vermehrt der Gesellschaft zugewandt hat und ihre Funktion darin sucht, diese Gesellschaft darzustellen und zu erklären.”
Ich habe mich gefragt, ob es auf meine Motive zutrifft. Ja, sicher habe ich mir viele Gedanken um Maria gemacht (siehe hier) aber das Provokante, das Zweifelnde, dass habe ich nicht dargestellt. Muss ich es denn auch darstellen? Kann ich als einzelne eine Gesellschaft wie unsere erklären? Wäre das nicht arogant? Kann ich nicht bestensfalls Denkanstöße bieten?
Zu diesen Fragen paßt meine Schlangenbeschwörerin gut, ich denke, sie sucht die Antwort in der Schlange!
- Entstehung der Schlangenbeschwörerin, wichtig ist der konzentrierte Blick – Susanne Haun
- Entstehung der Schlangenbeschwörerin – Susanne Haun
- Entstehung der Schlangenbeschwörerin – Susanne Haun
- Entstehung der Schlangenbeschwörerin, die stolze Haltung zeigt ihr Können – Susanne Haun
- Entstehung der Schlangenbeschwörerin, leider habe ich zuwenig Platz auf dem Block für die Hände gelassen – Susanne Haun
- Die Schlange entsteht – sie ist gesichtslos – denn die Beschwörerin hält sie in den Händen – Susanne Haun
- Die Schlangenbeschwörerin – Zeichnung von Susanne Haun – 30 x 40 cm – Tusche auf Bütten
- Der Fonte Gaia in Siena, Toskana – Foto von Susanne Haun
- Der Fonte Gaia in Siena, Toskana – Foto von Susanne Haun


















































































































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