Raguel – das Buch Henoch – 2. Rolle Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun
Raguel ist einer der Engel aus dem Buch Henoch, eines der Bücher der Apokryphen .
Nach wie vor reizt mich an dem Buch, dass in den Aprokryphen alle Bücher stehen, “die aus der Bibel herausgeschmissen” wurden. Nach welchen Kriterien das wohl geschah? Immer wenn der Inhalt unbequem wurde oder den jeweiligen Verantwortlichen nicht gefiel?
Heute habe ich mich mit dem Engel Raguel beschäftigt. Hier im Internet bei Wikipedia steht zu Raguel etwas anderes als in den Büchern, die ich habe.
Im Buch Henoch steht:
“Darauf antwortete mir Raguel , einer von den heiligen Engeln, (…) Dieses routierende Feuer, dass du in Richtung nach Westen gesehen hast, ist das Feuer, das Lichter des Himmels in Bewegung setzt.”
Es ist so herrlich dramatisch und poetisch und so habe ich neben dem Meer und den Fischen Raguel auf die Rolle gesetzt gesetzt. Ich zeichne diese Rolle von rechts nach links. So kann ich das nächste mal im Westen neben Raguel ein routierendes Feuer zeichnen. Ich freue mich schon darauf.
- Raguel entsteht auf der Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Raguel entsteht auf der Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)
- Raguel entsteht auf der Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Raguel entsteht auf der Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Anschluss Stelle Raguel zum Meer und Fische (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Übersicht zweite Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Ich bin bei Meter 4 von meinem Projekt Henoch (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Inspirierende Textstellen (c) Foto von Susanne Haun
- Die Rolle wartet zur Weiterarbeit auf mich (c) Zeichnung von Susanne Haun
Raguel – das Buch Henoch – 2. Rolle Zeichnung 1000 x 40 cm von Susanne Haun
Was ist Zeit und die zweite Rolle – Zeichnung von Susanne Haun
Meine erste Rolle handelt vom Leben (seht hier) die zweite vom Buch Henoch aus den Apokryphen.
Gilles Deleuze, der französische Philosoph (siehe hier) schrieb:
“Die Zeit lässt die Gegenwart vorübergehen und bewahrt zugleich die Vergangenheit in sich.”
Ich habe dieses Zitat in der Kunstzeitung von April 2012 gefunden.
Meine zweite Rolle (siehe hier) begann ich schon vor ca. 1 Jahr und bei Meter Nr. 4 kam sie zum erliegen, da ich mich um das Lilienthal Projekt kümmern wollte und mußte. In der zweiten Rolle ist also schon ein Stück Vergangenheit bewahrt und es war jetzt wichtig für mich den richtigen Anschlusspunkt für die Gegenwart und Zukunft zu finden.
- Entstehung der 2. Rolle Thema Henoch (c) Susanne Haun
- Entstehung der 2. Rolle Thema Henoch (c) Susanne Haun
- Anschlusspunkt 2. Rolle (c) Susanne Haun
- Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)
- Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
- Eine Welle und Fische auf der 2. Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun
Was ist Zeit und die zweite Rolle – Zeichnung von Susanne Haun
Mit den Dämonen auf Felsen nächtigen – Zeichnungen von Susanne Haun
Nun habe ich es geschafft und für das Manusskript “Die Dämonen” die letzten Zeichnungen gefertigt.
Ich knüpfe an den schon im Oktober gezeichneten Satz an:
Und obwohl ich die leere See betrachtet habe und alleine mit den Dämonen auf Felsen genächtigt habe

Mit den Dämonen auf Felsen genächtigt habe - Zeichnugn von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm
Ist der breite, der helle Weg umso schrecklicher, Einsamer ein Leben ohne Schatten, und Feuer im Geist.
Über das “Feuer im Geist” habe ich mit einer Freundin lange diskutiert:
Meint Diarmuid nun, dass das Leben ohne Schatten ist und ohne Feuer im Geist oder, dass das Leben befreit von allem, voller Inspiration ist? Vielleicht ist es hier wichtig, die irische Original Version zu lesen. Ich werde Diarmuid fragen.
Am 3. Februar kommt Diarmuid Johnson nach Berlin, so dass wir das Buch und die daraus entstehenden Projekte weiter besprechen können. Hier seht ihr den bisher verfaßten Text und die Zeichnungen. Ich habe “nur” den ersten Teil von Diarmuid in voller Länge hier gezeigt
- Mit den Dämonen auf Felsen genächtigt habe – Zeichnugn von Susanne Haun – Tusche auf Burgund Bütten – 17 x 22 cm
- Einsam – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Burgund Bütten – 17 x 22 cm
- Ist der breite, Weg um so schrecklicher – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Burgund Bütten – 17 x 22 cm
Das Gute mit der Wurzel ausreissen: Dämonen – Zeichnungen von Susanne Haun
Jeder Glaube hat seine spezielle Mythologie von den Dämonen .
Als ich mich heute mit den Dämonen des christlichen Glaubens beschäftigte war ich bewegt zu lesen, dass die gefallenen Engel aus den Aprokryphen, die ich so gerne zeichne, die christlichen Dämonen sind. Asasel, den ich hier zeichnete und der einer meiner “Liebling-gefallenen-Engel” ist, ist in der islamischen Mythologie Iblis der Enttäuschte, der bei Gott in Ungnade gefallen war. Im jüdischen Glauben ist Asasel der Sündenbock.

Um das Gute mit der Wurzel auszureißen - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Burgund Bütten - 17 x 22 cm
Und wie sieht es heute aus? Auch heute können wir, die Menschen nicht von Asasel loslassen, in dem Dreiteiler “Gefallene Engel” spielt Hal Ozsan den Asasel. Ich habe die Triologie nicht gesehen, werde sie mir aber bestimmt anschauen, wenn sie mal im Fernsehen kommt.
Diarmuid Johnson schreibt in seinen Dämonen:
“So kehre ich zurück zum kalten Felsboden und zu den lichtlosen Gegenden des Herzens, umd das Gute mit der Wurzel auszureißen:”
- Kalter Felsboden – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Burgund Bütten – 17 x 22 cm
- Um das Gute mit der Wurzel auszureißen – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Burgund Bütten – 17 x 22 cm
- Zum kalten Felsboden – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Burgund Bütten – 17 x 22 cm
Steinerne Tränen – Zeichnungen von Susanne Haun
“Dort, ehrlich aber kalt, betrauerte ich die Dämonen, aber der Verlust führte nur zu steinernen Tränen.” Diarmuid Johnson

Steinerne Träne Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - 22 x 17 cm - Sepia auf Burgung Aquarellpapier
Ich sehe in diesem Satz die Wehmut der Veränderung, die selbst herbeigefügt und notwendig umso schmerzhafter ist und somit zu diesen bitteren steinernen Tränen führt. Das Abschlagen der Tränen führt zur Befreiung und absoluter Freude.
Ich bleibe noch zwei Sätze bei den Dämonen ((seht hier) meine bisherigen Ergebnisse dazu) und für das Manusskript sind alle Zeichnungen gemacht.
- Steinerne Träne Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun – 22 x 17 cm – Sepia auf Burgung Aquarellpapier
- Steinerne Träne Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun – 22 x 17 cm – Sepia auf Burgung Aquarellpapier
- Steinerne Träne Version 3 – Zeichnung von Susanne Haun – 22 x 17 cm – Sepia auf Burgung Aquarellpapier
Der helle breite Weg, das Herz glühend – Zeichnungen von Susanne Haun
Erinnert ihr euch an die Dämonen?
Die Dämonen sind ein Gedicht von Diarmuid Johnson und ich habe es letztes Jahr im Herbst illustriert (seht hier).
Am Wochenende habe ich das fertige Manusskript vom Verlag curach-bhán publication erhalten. Diarmuid hat in der Zwischenzeit weiter an dem Gedicht geschrieben und nun fehlen dem Manusskript vier Zeichnungen. Ich habe mir die vier fehlenden Passagen ausgedruckt und lasse sie in meinem Kopf kreisen.
“Folgte dem hellen, breiten Weg
das Herz glühend vor Fleiß.”
Es ist schwer, sich nach so langer Zeit wieder in das Thema einzudenken – so viele Gedanken sind seither geflossen.
- Glühendes Herz – Zeichnung von Susanne Haun – Sepia auf 17 x 24 cm Burgund Aquarell Bütten
- Glühendes Herz und breiter Weg – Zeichnung von Susanne Haun – Sepia auf 17 x 24 cm Burgund Aquarell Bütten
- Heller breiter Weg – Zeichnung von Susanne Haun – Sepia auf 17 x 24 cm Burgund Aquarell Bütten
Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache – Zeichnungen von Susanne Haun
Kennt ihr das? Wenn die Erlebnisse so viel werden, dass sich im Kopf “Gedankensalat” bildet?
Fünf Zeilen der “Dämonen” sind noch offen und ich begann schon Anfang letzter Woche mit meinen Überlegungen, wie ich sie zeichnen möchte.
In die Zeile
“Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache”
flossen dann die Sternzeichen, die Blumen, die Einweihung und ich selber mit hinein.
Dreimal zeichnete ich diese Zeile.
Version 1 bin ich, so voll von Emotionen, dass es mir nicht möglich ist, sie auf meinem Gesicht zu zeigen.
Bei den Versionen 2 und 3 habe ich mich beherrscht und mich den Dämonen zugewandt. Die Amarylis und Veilchen sind noch eingeflossen aber ich habe es geschafft, mein Gesicht und mich aus den Zeichnungen heraus zu halten.
Die Dämonen
von Diarmuid Johnson
Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.
Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.
Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.
Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.
So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm
Die Schlaflosigkeit hat meine Gedanken gelöscht
Ich war damals einer der gewöhnlichen Leute
Nur saß ich am Klippenrande, um in den Schlund des Meeres zu starren
Jetzt wohne ich am verborgenen Ort der Dämonen
Ihr Atem entfacht in mir das Feuer des Denkens.
Auf den blanken Brettern der Dämonen schlafe ich jetzt
Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache
- Ein Dämon werde ich – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
- Ein Dämon werde ich – Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
- Ein Dämon werde ich – Version 3 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
Wo wohnen die Dämonen? – Zeichnungen von Susanne Haun
Wo wohnen die Dämonen? Diese Frage war die Schwierigste von allen im Gedicht von Diarmuid Johnson.
Wohnen sie in der Hölle und wenn ja, wie definieren wir Hölle?
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Ich glaube, die Dämonen wohnen in uns.
Oder wohnen sie abseits neben uns und beobachten, was wir tun? Claudia glaubt, sie sitzen hinter ihr, also wenn wir im Auto vorne sitzen, dann sitzen sie auf der Rückbank und schauen.
Oder wohnen sie in Häusern, im See, in der Stadt? Ich habe den Eindruck, sie wohnen überall!
Die Dämonen
von Diarmuid Johnson
Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.
Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.
Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.
Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.
So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm
Die Schlaflosigkeit hat meine Gedanken gelöscht
Ich war damals einer der gewöhnlichen Leute
Nur saß ich am Klippenrande, um in den Schlund des Meeres zu starren
Jetzt wohne ich am verborgenen Ort der Dämonen
Ihr Atem entfacht in mir das Feuer des Denkens.
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Hier seht ihr die restlichen Beiträge zum Gedicht „Die Dämonen“.
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- Der Dämon wohnt in der Hölle – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten 17 x 22 cm
- Der Dämon wohnt in uns – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten 17 x 22 cm
- Feuer des Denkens – – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten 17 x 22 cm
- Der Dämon wohnt im See – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten 17 x 22 cm
Intermezzo – hat meine Gedanken gelöscht – Zeichnungen von Susanne Haun
Es macht Spaß, mit Wörtern zu spielen.
Intermezzo bedeutet wörtlich Pause, hat aber in der Kunst die Bedeutung von Zwischenspiel oder besser von Einschüben und Überleitungen. Ich spiele diese Wochen mit den Sternzeichen und den Dämonen Ping Pong und hüpfe so von Thema zu Thema.
Heute habe ich mich wieder mit den Dämonen beschäftigt. So fahre ich mich nicht in einem Thema fest, sondern reisse mich immer wieder heraus und schaffe so wechselseitige Themeninspirationen.

Hat meine Gedanken gelöscht - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 22 x 17 cm
Die Dämonen
von Diarmuid Johnson
Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.
Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.
Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.
Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.
So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm
Die Schlaflosigkeit hat meine Gedanken gelöscht
Ich war damals einer der gewöhnlichen Leute
Nur saß ich am Klippenrande, um in den Schlund des Meeres zu starren
Hier seht ihr die restlichen Beiträge zum Gedicht „Die Dämonen“.
- Hat meine Gedanken gelöscht – Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
- Hat meine Gedanken gelöscht – Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
- Die herkömmlichen Leute – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
- Am Klippenrand – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 22 x 17 cm
Vom Gehen wurden mir die Beine lahm – Zeichnung von Susanne Haun
24 Zeilen besitzt das Gedicht “Die Dämonen” von Diarmuid Johnson; heute seht ihr drei Versionen der Zeile 15.
Ich möchte aber trotzdem nocheimal zur Zeile 13 zurückkommen:
So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
Was ist ein gewöhnlicher Mensch?
Das Wort “gewöhnlich” bietet jedem Leser ein anderes Bild im Kopf, ich aber kann nur mein Bild aus meinem Kopf zeichnen. Sind Texte damit felxibeler als Bilder? Immer wenn ich darüber lese wird es genau umgekehrt beschrieben. Bilder lassen viele Deutungen zu und Texte sind eindeutig.
Aber meine Wahrheit dazu ist, dass sowohl Bilder als auch Texte viele, viele Interpretationen zulassen. Und ist es nicht dass, was es spannend macht? Jürgen Küster fragte mich in den Kommentaren, ob man mit Bildern zum Text die Fantasie des Lesers zu sehr einschränkt. Ich finde es aus den genannten Gründen nicht.
Ich gebe diese Frage aber auch gerne an meine Leser weiter. Vielleicht mag der eine oder andere dazu seine Gedanken schreiben.

Vom Gehen wurden mir die Beine lahm - Version 1 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm
Die Dämonen
von Diarmuid Johnson
Ich lebe unter Dämonen
dort, wo die anderen Leute nicht hinkommen.
Aber in jedem steckt ein Dämon
In einer lichtlosen Ecke seines Herzens.
Die anderen Leute kommen nie zur Ruhe
Sie sind immer in Bewegung
Sie sitzen nicht am Rande der Klippe
Um in den Schlund des Meeres zu starren.
Sie folgen dem großen, glatten Weg
Wo das Licht des Fleißes ihr Herz erleuchtet
Ihre Dämonen bedrohen sie nicht tagsüber
Dämonen erwachen nur kurz in der tiefsten Nacht.
So ein gewöhnlicher Mensch war auch ich
immer in Bewegung mit wenig Schlaf
Aber vom Gehen wurden mir die Beine lahm
Hier seht ihr die restlichen Beiträge zum Gedicht „Die Dämonen“.
- Vom Gehen wurden mir die Beine lahm – Version 1 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 17 x 22 cm
- Vom Gehen wurden mir die Beine lahm – Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 17 x 22 cm
- Vom Gehen wurden mir die Beine lahm – Version 3 – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 17 x 22 cm





























































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